DA006: Gläserner Kunde

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„Wenn Du für einen Dienst nicht bezahlst, bist Du nicht der Kunde, sondern das Produkt.“ So oder so ähnlich argumentieren viele Menschen, wenn man sich über Datenschutzprobleme bei Facebook & Co. beschwert. Aber wie sieht es eigentlich bei Diensten aus, bei denen wir Kunde sind und für die wir bezahlen? Was wissen beispielsweise Amazon und Netflix über uns? Und nach welchen Kriterien bewertet eigentlich die Schufa, ob wir kreditwürdig sind?

In dieser Folge kommen folgende Gäste zu Wort: Max Schrems (NOYB), Letty (Freakshow Podcast), Prof. Dr. Späth (Lehrstuhl für Digital Markets, Uni Hamburg), Lars Hohl (Information Security Manager), Jonas Breyer (Jurist & Datenschutzexperte) und Veronika Thiel (Algorithm Watch).

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5 Gedanken zu „DA006: Gläserner Kunde

  1. Hallo,

    die Folge hat mir ausgesprochen gut gefallen.

    Zu dem Thema Amazon Kindle:
    Was du leider nicht erwähnt hast, ist das man bei Amazon lediglich eine Leselizenz erwirbt.
    Amazon kann sogar die Anzahl an Geräten und Apps beschränken, auf denen du liest.
    In meinem Fall war das ein Buch über Software Design, welches ich nur auf drei Geräten Lesen konnte. Als ich ein weiteres Registrieren wollte, konnte ich das Buch nicht runterladen.
    Seit dem bin ich bemüht meine eBooks woanders zu kaufen.

    Allgemein würde mich deine Meinung zum Thema Social Index in China interessieren.
    Vielleicht wäre dir das mal eine Folge wert 🙂

    1. Lieber Mathias,

      danke für das Feedback. Du hast recht, das hätte noch gut reingepasst. Ist leider immer sehr schwer zu entscheiden was man mit rein nimmt und was nicht weil es einfach sonst zu viel Infors werden…

      Das mit China ist notiert 🙂

      LG

      Kattascha

  2. Moin,
    mein Tolino ist höchstens zwei mal im Jahr für kurze Zeit im Netz, um Firmware Updates durchzuführen. Ich habe kein Konto, weder bei Weltbild noch beim Hersteller, nichts wird synchronisiert. Ebooks kaufe ich am PC und kopiere sie auf das Lesegerät. Ich wüsste nicht, wie man da die von Dir beschriebenen Nutzerdaten (Lesezeit, welche Bücher usw.) abgreifen soll. Ebooks kann man übrigens auch “anonym” über den Buchhandel beziehen, also ohne das es einen Datenbankeintrag mit Namenszuordnung gibt. Zumindest bei meinem Lieblingsladen geht es problemlos. Ich bezahle im Laden bar und bekomme das Buch dann per Mail.

    Danke für den spitzen Podcast, die Sendung mach eher den Eindruck eines für einen Rundfunksender journalistisch hergestellten Beitrag. Man hört die viele Arbeit heraus, die da drin steckt.

  3. Tolle Folge wieder einmal. Danke dafür, Dauerauftrag ist eingerichtet.

    Hatte mich auch an der Open Schufa Datenspende beteiligt, war bei mir halt auch recht “langweilig”. Die Folge ist noch mal ein guter Impuls mir weitere Auskünfte bei anderen Diensten einzuholen.
    Bei Schufa kann ich mich ja erinnern, dass ich bei Vertragsabschlüssen eine EInwilligung erteilt habe, aber bei allen anderen nicht. Und was ist mit den ganzen ausländischen, die vielleicht über Amazon, Google, Facebook gespeisst werden und mit öffentlich Social Media Spuren vervollständigt werden und vielleicht wieder national verknüpft werden. Ist es nicht möglich, dass Schufa und Co, per API auf ausländische/Nicht EU Quellen zugreifen und das im Score einfliessen lassen kann. Eine Speicherung findet dann nicht statt, es wird ja nur in dem Moment verarbeitet.

    Bei Amazon geht es ja noch weiter, durch Prime Video, Prime Music, Amazon Photos, Amazon Fire Tablets und den Familienprofilen, Fire TV Stick und deren Apps, aber auch Audible, wo man Notizen zu bestimmten Passagen machen kann, Logistikdaten.

    Auf jeden Fall werde ich mir dein Buch anschauen oder vermutlich bei Audible anhören 🙂

    Gruß Sven

  4. Danke, spannender Podcast!
    Ja, man hört die viele Arbeit die drin steckt, klasse. Auch als Nicht-laie war es spannend und interessant.
    Toll, wenn sich das eigene Rambling auf einmal in einen sinnvollen Kontext verpackt richtig sinnvoll anhört :-).

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