Jakob Springfeld über rechtsextreme Jugendkultur und die AfD

Wer jung ist, wählt eher progressiv? So eindeutig ist das längst nicht mehr. Bei der letzten Bundestagswahl machten 19% der Erstwählenden ihr Kreuz bei der AfD. Bei den Landtagswahlen in Sachsen 2024 stimmten sogar 31%  der 18-24-jährigen für die Rechtsaußen-Partei. Auf TikTok, Discord, Telegram und auch in analogen Räumen hat sich ein neues politisches Vorfeld gebildet, wo “jung und rechtsextrem sein” als rebellischer Lifestyle beworben wird. Wie gefährlich ist diese neue rechtsextreme Jugendkultur? Und was kann man dem entgegen setzen?

Jakob Springfeld ist Autor und studiert Politikwissenschaft und Soziologie in Halle an der Saale. 2020 erhielt er die Theodor-Heuss-Medaille für besonderes Engagement für Demokratie und Bürgerrechte. In seinem ersten Buch “Unter Nazis: Jung, Ostdeutsch, gegen rechts” beschreibt er, wie es ist, in einer Stadt mit einer gewaltbereiten rechtsextremen Szene aufzuwachsen. 2024 folgte dann “Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert”, worin er sich kritisch mit der Debatte um den Rechtsruck auseinandersetzt. Von ihm will ich wissen: Drohen uns neue Baseballschläger-Jahre?

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Weiterführende Quellen

Foto: (c) Coco Villosa

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